Die Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage ist die stärkste reflektorische Massagetechnik, und wurde mehr oder weniger aus einer Notsituation heraus von Fr. Elisabeth Dicke in den Jahren 1934- 37 entdeckt. Frau Dicke litt unter starken Durchblutungsstörungen in einem Bein und der behandelnde Arzt wollte dieses Bein amputieren. Fr. Dicke begann in Ihrer Verzweiflung das erkrankte Bein mit schneidenden Griffen zu bearbeiten, worauf bald eine Verbesserung Ihres Zustandes erkennbar war. Sie weitete die Massage dann auf den Rücken aus und konnte sich so von Ihrem Leiden befreien. Grundlage dieser Technik ist, daß die Organe über Nervenbahnen mit bestimmten Hautregionen den "Headschen Zonen", benannt nach dem englischen Neurologen Henry Head (1861-1940) in Verbindung stehen. Bindegewebsmassagen lösen Verklebungen im Unterhautbindegewebe und fördern somit die Durchblutung und Sauerstoffzufuhr der Haut sowie der dazugehörenden Organe.

Die Anwendungsgebiete der BGM sind:

funktionelle Störungen der inneren Organe und Organsysteme,

rheumatische und rheumatoide Probleme der Knochen, Weichteile und Gelenke,

vegetativen Störungen,

muskulären Problemen des Rückens

und vielem mehr...