Die Manuelle Lymphdrainage

Die M.L. wurde vor ca. 100 Jahren vom Wiener Chirurgen Alexander v. Winiwarter entdeckt. Später weitete der Däne Emil Vodder die manuelle Unterstützung des Lymphflusses aus, und es entstand der Begriff "Manuelle Lymphdrainage".
Vodder gründete am Walchsee in Tirol eine Schule, wo er die Forschung der Lymphdrainage vorantrieb und so der Technik ihren Stellenwert in der heutigen Medizin gab.
Ziel ist die Stimulation der Lymphe, die Gewebsflüssigkeit und Giftstoffe abtransportiert. Die Massage erfolgt entlang den Lymphbahnen. Die stehende Flüssigkeit wird mit sanften, leicht kreisenden Druck- und Zugbewegungen "abgepumpt". Dadurch wird das körpereigene Lymphsystem in seiner Arbeit unterstützt und viele Heilungsprozesse beschleunigt.

Das Anwendungsgebiet der M.L. ist sehr vielseitig:

starke Wasseransammlungen (Ödeme)

Venenprobleme

nach Operationen

Narbenbehandlungen

Verletzungen, bei denen ein Bluterguss oder eine Schwellung entsteht wie Prellungen, Zerrungen, Verrenkungen.

Cellulite

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